GRÜNE: Wichtige Weichenstellung für den MainzPass
Geplant ist möglichst zum 01.01.2019 ein dreijähriges Modellprojekt zu starten, in dem die Anspruchsberechtigten für einen Sozialausweis zur Unterstützung der Mobilitätsbedürfnisse eine weitere Sondermonatskarte erwerben können.
Diese kostet 35,00 Euro und kann im Direktverkauf bei der Mainzer Mobilität erworben werden. Diese Monatskarten kann ab 09:00 Uhr genutzt werden, ohne Mitnahmeregelung und ohne Übertragbarkeit.
Dazu erklärt Sylvia Köbler-Gross, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat:
„Seit 2009 setzen wir GRÜNEN uns vehement für eine Weiterentwicklung des Sozialausweises zum MainzPass ein. Der zentrale und besonders schwierige Punkt war hier immer die Frage der Mobilität. Über die Jahre wurden Modelle vorgestellt und als ungeeignet verworfen, auch weil es keine belastbaren Zahlen gibt. Mit einem 9 Uhr Ticket für Anspruchsberechtigte, dass sich mit den Kosten von 35,00 Euro am ALG II Satz für Mobilität orientiert, ist uns ein erster ganz wichtiger Durchbruch gelungen.
Nach langem und zähem Ringen mit Dezernenten, Geschäftsführern und Koalitionspartnern sind wir jetzt gemeinsam auf dem Weg. Für eine gesicherte Teilhabe von Menschen mit geringem Einkommen muss aber auch von Seiten des Bundes mehr getan werden. Für eine weitere Verbesserung des Sozialtickets, das sich möglicherweise an dem Angebot in Nordrhein-Westfalen orientieren könnte, brauchen wir auch die Unterstützung des Landes.
Die Urteile zur Luftreinhaltung zeigen, dass wir in der Verkehrspolitik umdenken müssen, dafür brauchen wir eine Absicherung des ÖPNV und Förderung, um die Mobilität mit den öffentlichen für alle attraktiver zu machen.
Wir danken unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern auf allen Ebenen und sind froh endlich einen ersten wichtigen Schritt machen zu können. Wie ein solches Angebot weitergeführt oder ausgebaut werden kann, müssen wir nach der Projektphase ermitteln, wenn auch belastbare Zahlen vorliegen. Auch ob und welche Möglichkeiten entstehen das Angebot durch zusätzliche Förderung auszubauen, muss im Blick behalten werden.“




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