Pestizidfreie Kommune

Die Mainzer GRÜNEN haben bei ihrer Mitgliederversammlung beschlossen, dass Mainz pestizidfreie Kommune werden soll. Hierzu erklärt Christian Viering, Kreisvorstandssprecher und Daniel Köbler, MdL sowie Mitinitiator des Antrags:
„Glyphosat steht in dem Verdacht möglicherweise krebserregend zu sein. Sicher ist aber schon heute, der Einsatz von Glyphosat und Neonicotinoide und anderer Pestizide zerstört die Lebensgrundlage von Tieren. Das Grün- und Umweltamt verzichtet bei der Pflege öffentlicher Grünflächen seit 2012 auf Pestizideinsatz. Die Stadt Mainz hat mit einer Biodiversitätsstrategie auf das Artensterben reagiert. Um diese effektiv umzusetzen, gilt es nun auf den Einsatz von Pestiziden, insbesondere von glyphosathaltigen Mitteln und Neonicotinoiden nicht nur auf städtisch bewirtschafteten Flächen zu verzichten, sondern auch auf verpachteten Flächen vertraglich zu verbieten.
Wir GRÜNE wollen, dass Mainz zur pestizidfreien Kommune wird. Dazu sollen private Unternehmen, die Aufträge von der Stadt zur Pflege von Grün-, Sport- und Verkehrsflächen erhalten, vertraglich zu einem Pestizidverzicht verpflichtet werden. Beim Abschluss neuer Pachtverträge für städtische landwirtschaftliche Flächen und bei der Verlängerung von Pachtverträgen, soll sich der Pächter zum vollständigen Verzicht auf den Einsatz von glyphosathaltigen Mitteln auf diesen Flächen verpflichten. Das gleiche gilt für landwirtschaftliche Flächen städtischer Gesellschaften.“

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