In einem Brief an die Deutsche Bahn und die Leiter der Zweckverbände für Schienenpersonennahverkehr in Rheinland-Pfalz hatten der Mainzer Landtagsabgeordnete Daniel Köbler und die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler, Anfang April ihre Unterstützung für die Errichtung einer Haltestelle Mainz/Schott betont.
Zu den jetzt erhaltenen Antworten von Jürgen Konz (Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz) und Michael Heilmann (Verbandsdirektor des ZSPNV Süd) erklärt Daniel Köbler:
„Die Prüfungsergebnisse zur baulichen und wirtschaftlichen Umsetzung des Projektes stehen noch aus. Auch fahrplantechnisch sind noch mehrere Fragen zu klären, weil der Bahnknoten Mainz sehr komplex ist. Positiv zur Kenntnis genommen haben wir aber bereits das Gewicht, das der Haltepunkt Mainz/Schott bei der Diskussion um die Stationsoffensive genießt, und dass vom für das Nahverkehrsangebot zuständigen Zweckverband weitere Prüfungen eingeleitet sind. Wir unterstützen das Engagement zur Realisierung der Station ausdrücklich vor dem Hintergrund, dass sie eine deutliche Verbesserung der Umsteigeverkehre zwischen den Bahnstrecken Mainz-Wiesbaden, Mainz-Alzey und Mainz-Bingen ermöglichen und das westliche Mainzer Stadtgebiet optimal angebunden würde.“
Jutta Blatzheim-Roegler unterstreicht:
„Eine Realisierung wird kein leichtes und kostengünstiges Unterfangen, sie verdient jedoch angesichts ihres verkehrlichen Nutzens für die steigende Nachfrage im Nahverkehr ihren Preis. Im Verhältnis zu manchem Straßenprojekt relativieren sich im Übrigen die Kosten. Umso mehr erwarten wir von der Landesregierung, dass sie alle Möglichkeiten zur Umsetzung prüft und energisch verfolgt.“




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