Zur Pressemeldung der Stadt Mainz
Endlich kann wieder gerutscht werden. Darüber freuen sich Gründezernentin Janina Steinkrüger und Jugenddezernent Dr. Eckart Lensch mit Ortsvorsteher Daniel Köbler. Wie beliebt vor allem die Rutsche auf dem Spielplatz Windmühlenberg ist, zeigt sich, als unmittelbar nach der Eröffnung des neu gestalteten Spielplatzes eine Gruppe von Kindern auf den Spielplatz stürmt und sich die Kinder zuerst an der Rutsche anstellen.
Hintergrund der Sanierung war, dass sich bei einer regulären Untersuchung des Spielplatzes gezeigt hatte, dass einige der in die Jahre gekommenen Spielgeräte auf dem Spielplatz „Windmühlenberg“ ausgetauscht werden mussten. Wie immer bei einer Neugestaltung von Spielflächen in der Landeshauptstadt Mainz wurde ein Beteiligungsprozess mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Anwohner:innen des Wohnumfeldes unter Federführung des Amtes für Jugend und Familie durchgeführt.
Bei einem Treffen im August 2020 auf dem Spielplatz konnten dann Wünsche für die Umgestaltung vorgetragen werden. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass die Herzen vieler Kinder ganz besonders an der großen Rutsche hängen. Diese ist auch in naher Umgebung einzigartig und stellt mit einer Rutschlänge von ca. 24 Metern eine Attraktion besonders für größere Kinder dar.
Neben einer einmaligen Spielgelegenheit ist der Windmühlenturm eine wichtige historische Landschaftsmarke. Der Name stammt von einer Windmühle, die um 1800 auf dem heutigen Windmühlenberg errichtet wurde. Die 2003 aufgestellte Windrad-Rutsche soll auch an die Windmühle aus dem 19. Jahrhundert erinnern.
Aufgrund der Besonderheiten und des inständigen Wunsches haben die Planer:innen des Grün- und Umweltamtes unter größten Anstrengungen versucht, doch noch eine Möglichkeit zu finden, um die beliebte Rutsche zu erhalten. Erfreulicherweise konnte ein Spielzeughersteller gefunden werden, der einen neuen Turm für die Rutsche so planen konnte, dass dieser auch ohne großes Gerät gewartet und repariert werden kann. Ermöglicht wurde die aufwendige Erneuerung des Rutschturms durch das Einbringen von rund 60.000 Euro aus dem Haushaltsansatz „Kinderfreundliches Mainz“. Zunächst waren 40.000 Euro geplant.
Zusätzlich zu der Rutsche hatte man sich im Partizipationsprozess für ein neues Klettergerät, ein Sandspiel und einen Sandbagger entschieden. Diese können schon seit einigen Monaten von allen Kindern genutzt werden. Die Rutsche ist eine Maßanfertigung und ist speziell für die Situation vor Ort konstruiert und gefertigt worden. Aufgrund notwendiger Anpassungen konnte sie erst später zur Nutzung freigegeben werden.




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