Liebe Freundinnen und Freunde,
„Wir müssen unserer Gegenwart eine Idee geben, die Ökologie und Soziales verbindet.“ So hat es unser Bundesvorsitzender Robert Habeck formuliert. Ökologie und Gerechtigkeit gehören für mich untrennbar zusammen.
Rekordhitze im Sommer, explodierende Mieten, Rassisten in den Parlamenten und auch auf Mainzer Straßen: Selten waren eine sozial-ökologische Politik und eine klare humane Haltung so notwendig wie in diesen Zeiten. Und genau dafür steht auch in Mainz nur eine Partei: Wir GRÜNE! Die Wahlergebnisse in Bayern und Hessen, aber auch die Umfragen zeigen, dass die Menschen das auch so sehen. Das ist für uns GRÜNE ein halbes Jahr vor den so wichtigen Kommunal- UND Europawahlen Chance und Auftrag zugleich.
Sozial und ökologisch: So gestalten wir GRÜNE auch meine Heimatstadt Mainz. In der Kommunalpolitik braucht es Überzeugung und Ausdauer um diese Ziele zu erreichen. Wir GRÜNE haben vor 9 Jahren die Wohnbau vor der Insolvenz gerettet. Heute steht die Gesellschaft wirtschaftlich gut da. Nur mit einer städtischen Wohnungsgesellschaft können wir die Mietpreisexplosion in Mainz stoppen und Wohnen bezahlbar machen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Wohnbau preiswertes Wohnen für alle Mainzerinnen und Mainzer ermöglicht. Gleichzeitig müssen wir das Stadtklima verbessern und den Flächenverbrauch reduzieren. Das ist eine ökologische Notwendigkeit, aber eben auch mit Blick auf die Gesundheit der Menschen eine soziale Herausforderung.
Auch in der Mobilität gehören ökologische Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe zusammen: Seit nunmehr über 12 Jahren kämpfe ich auf allen Ebenen für ein Sozialticket. Dass es uns nun gelingt im kommenden Jahr ein Sozialticket in Mainz einzuführen, ist ein toller Erfolg. Aber das reicht mir nicht. Mobile Teilhabe muss auch vor 9 Uhr möglich sein. Deswegen kämpfe ich weiterhin für eine Förderung des Landes um ein Rund-um-die-Uhr-Sozialticket einführen zu können.
Kinder sind unsere Zukunft. Wir brauchen mehr Raum und Zeit für Familien in unserer Stadt. Das SPD-geführte Sozialdezernat hat über Jahre die Kinderzahlen unterschätzt. Resultat: In Windeseile werden überall Kitas gebaut bzw. Container aufgestellt. Aber die Vereinbarkeit von Familie und Beruf endet nicht mit der Einschulung! Wir GRÜNE haben erreicht, dass es in Mainz bald endlich eine vierte IGS gibt. Das ist wichtig für mehr Bildungsgerechtigkeit, schlichtweg notwendig aufgrund der steigenden Schülerzahlen und entspricht dem Elternwillen. Aber auch das reicht nicht: Gerade unsere Grundschulen platzen aus allen Nähten. Jetzt rächt sich, dass die SPD im Heiligkreuz-Areal keine neue Grundschule bauen und gleichzeitig die Schillerschule in Weisenau schließen wollte. Dabei brauchen wir in Mainz mehr Grundschulen um zu verhindern, dass die Kleinsten in Containern und in siebenzügigen Monster-Grundschulen unterrichtet werden.
Bezahlbares Wohnen, sozial-ökologische Stadtentwicklung, soziale Teilhabe und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das sind Themen für die ich meine Erfahrung und meine Leidenschaft auch im nächsten Stadtrat einbringen will. Gemeinsam mit unserer Fraktion, unseren beiden Dezernenten und euch allen möchte ich auch die nächsten Jahre für unsere GRÜNEN Ziele kämpfen und unsere wunderbare Stadt sozialer und ökologischer gestalten. Wir haben eine ganze Menge zusammen in Mainz erreicht. Aber es gibt auch noch viel zu tun. Gerade jetzt. Gerade in diesen Zeiten: Die Zukunft ist GRÜN!
Euer Daniel

Daniel Köbler, MdL
*3. April 1981 (37 Jahre)
3 Töchter (6,7 und 9 Jahre)
Mainz-Oberstadt
Politikwissenschaftler
Landtagsabgeordneter
www.daniel-koebler.de
seit 2004 Mitglied des Mainzer Stadtrats
seit 2011 Mitglied des Landtags
2001
Mitglied GRÜNE JUGEND
seit 2002 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2004-2007 StuPa, AStA, Senat der Uni Mainz
2008-2011 Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
2009-2011 Ortsbeirat Mainz-Oberstadt
Mitglied bei u.a.:
BUND, ver.di, IG Metall,
Johanniter, Save me,
Armut und Gesundheit,
Rheinhessen
gegen Rechts,
Fallschirm Mensch,
Special Olympics,
Fanprojekt Mainz 05,
Open Ohr – Verein,
Kulturfabrik Airfield,
Freunde des KUZ,
Stadtteiltreff Gonsenheim,
TV 1817 Mainz,
TV Weisenau




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