Zur heute durch Meldung der Allgemeinen Zeitung bekannt gewordenen Berufung von Freiherr Philipp zu Guttenberg in das Schattenkabinett von Julia Klöckner erklärt Daniel Köbler, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl:
„Mit dieser Personalwahl setzt Julia Klöckner ein eindeutiges Zeichen. Mit ihr ist im Bereich Umwelt- und Naturschutz nichts zu erwarten. Philipp zu Guttenberg hat sich als Lobbyist der Waldwirtschaft stark gemacht. Insbesondere gegen die Ausweisung von Urwäldern, wie es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald umgesetzt wird. Ihr Vorhaben, einen erklärten Nationalparkkritiker direkt an den Kabinettstisch zu holen, unterstreicht ihre Androhung den Nationalpark abschaffen zu wollen“, zeigt sich Daniel Köbler entsetzt.
„Der Nationalpark ist ein großer Erfolg für den Natur- und Umweltschutz und eine riesige Chance für die Wertschöpfung einer ganzen Region. Bereits bei ihren letzten Versuchen am Nationalpark Hunsrück-Hochwald zu rütteln, hat sich Julia Klöckner in der Region, auch bei der CDU vor Ort, keine Freunde gemacht. Uns ist die Wildkatze im Nationalpark deutlich lieber, als ein „Umwelt-Dinosaurier“ am Kabinettstisch.“
Philipp zu Guttenberg ist seit Dezember 2015 Preisträger des vom NABU verliehenen „Dinosaurier des Jahres“, der an Menschen verliehen wird, die sich beim Umweltschutz im negativen Sinne einen Namen gemacht haben. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.nabu.de/news/2015/12/20002.html



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