Ein Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass ohne eine angemessene Erschließung das geplante Terminal 3 am Frankfurter Flughafen nicht genehmigungsfähig ist. Hierzu teilt der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Rheinland-Pfalz Daniel Köbler mit:
„Wir sehen uns in unserer Ablehnung gegenüber dem geplanten Terminal 3 am Frankfurter Flughafen bestätigt. Der unverantwortliche Ausbau-Kurs der Fraport AG hat einen weiteren Dämpfer bekommen. Wenn noch nicht einmal die Anbindung an die Deutsche Bahn AG oder die A 5 gesichert ist, dann ist eine Genehmigung des Terminals 3 mehr als fraglich.
Immerhin hatte der Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau aus dem Jahr 2007 diese Infrastrukturmaßnahmen als Grundlage zwingend vorgeschrieben. Die geplanten 38.000 Fluggäste am Tag können ohne eine Verkehrserschließung schlichtweg nicht über das Terminal 3 abgewickelt werden.
Angesichts dieser ausstehenden Maßnahmen fordere ich die Stadt Frankfurt auf, keine Baugenehmigung für ein nicht funktionstüchtiges und obendrein nicht notwendiges neues Abfertigungsterminal zu erteilen.
Ich danke der Initiative gegen Fluglärm Mainz ausdrücklich dafür, dass sie mit dem Gutachten noch einmal die Mängel in der Terminal 3-Planung auf den Tisch gelegt hat. Zusammen mit den BürgerInnen und politisch Verantwortlichen in Region werden wir weiter daran arbeiten, die Belastungen des Frankfurter Flughafens auf ein erträgliches Maß zurückzuführen.“



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