Am 11. März hat der Gläubigerausschuss des Nürburgrings entschieden, die Strecke und den zugehörigen Freizeitpark an den Automobilzulieferer Capricorn für 77 Millionen Euro zu verkaufen. Neben dem Kerngeschäft auf den beiden Rennstrecken, Nordschleife und Grand Prix-Strecke, will der Investor mindestens 25 Millionen Euro in ein Technologiezentrum für Automobilforschung und -entwicklung investieren.
Mit dem Nürburgringgesetz hat die rot-grüne Koalition im vergangenen Jahr gesetzlich geregelt, dass auch zukünftig der Nürburgring öffentlich genutzt werden kann. Klar ist auch, nach dem Verkauf das Fass ohne Boden am Nürburgring für die Steuerzahler geschlossen ist. Das ist ein Erfolg grüner Politik.
Wir GRÜNE haben in der vergangenen Legislatur aus der APO die riesigen Investitionen am Nürburgring durch die alte Landesregierung als völlig überdimensioniert kritisiert. Heute wissen wir, dass wir Recht hatten. Allerdings haben wir 2011 mit dem Eintritt in die Landesregierung auch die Verantwortung für eine Zukunft des Rings und seiner Angestellten übernommen ohne weitere Steuermittel zu verschwenden. Wir haben diese Herausforderung angenommen und können heute feststellen: Der Nürburgring hat wieder eine Perspektive und die Steuerzahler werden nicht weiter zur Kasse gebeten.



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