4+2 Lösung ein Erfolg für Mainz und den Umweltschutz
Mich freut es sehr, dass die Landesregierung sich bei der A643 durchsetzen und die von uns geforderte 4+2 Lösung nun anmelden wird. Das ist ein großer Erfolg für das “Bündnis Nix in den Mainzer Sand setzen” und die GRÜNEN! Diese Lösung schont die angrenzenden Naturschutzgebiete Mainzer Sand und Lennebergwald und schützt die AnwohnerInnen vor zunehmendem Verkehrslärm. Diese Entscheidung von Rot-Grün ist eine gute Entscheidung für Mainz.
Der Mainzer Sand ist Heimat vieler bedrohter Pflanzenarten, die sonst kaum noch in Deutschland vorkommen. Eine ähnliche Flora und Fauna findet sich auch im angrenzenden Lennebergwald. Der Mainzer Sand ist eine 12.000 Jahre alte Landschaft. Es wäre verantwortungslos dieses einzigartige Naturschutzgebiet durch weiteres Verkehrsaufkommen zu gefährden. Die 4+2 Lösung bietet genau das Maß an Verkehrsentlastung aber auch Natur- und Lärmschutz.
Ich werde mich in den kommenden Monaten in Berlin dafür einsetzen, dass der erforderliche Lärmschutz auch umgesetzt wird. Bundesverkehrsminister Ramsauer darf sich hier nicht weiter wegducken. Ich fordere die Mainzer Bundestagsabgeordnete aller Parteien auf, diese Mainzer Forderung in Berlin mit Nachdruck zu vertreten.
Wir GRÜNE stehen für eine moderne Verkehrspolitik, die auf der einen Seite die Attraktivität als Wirtschaftsstandort erhält, aber auch ressourcenschonend mit der Umwelt und unserer Landschaft umgeht und die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Wir können unsere Landschaft nicht einfach einbetonieren, das ist nicht mehr zeitgemäß und in Sachen Klimaschutz absolut verantwortungslos.



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