„Wie es um die Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH steht, weiß die CDU seit Jahren. Auch, dass sich die gemeinnützige Gesellschaft in einem Prozess der Neuordnung und Konsolidierung befindet ist allen Mitgliedern des Stadtrates und erst Recht des Aufsichtsrates bekannt. Erste Schritte in Richtung einer Sanierung der Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH sind gemacht. Die Ausgangssituation war und ist aber sehr schwierig, wir stehen hier vor einer großen Aufgabe“, kommentiert Katrin Eder, Fraktionssprecherin der GRÜNEN, die Äußerungen von Dr. Eckhardt in der Presse. „Es ist unser Ziel die MAW als kommunales Altenheim auf pflegerisch höchstem Niveau in Mainz zu erhalten. Daher haben wir GRÜNE immer die Prüfung und Umsetzung alle Einspar- und Optimierungspotentiale in der Gesellschaft mit vorangetrieben um das Defizit zu senken. Mit GRÜNEN wird es keinen Ausstieg aus dem Tarifvertrag und keine betriebsbedingten Kündigungen geben, zumal es im Pflegebereich einen eklatanten Fachkräftemangel gibt, so dass ein Ausstieg für die Qualität der Pflege verheerende Folgen hätte“, erklärt Eder deutlich.
Daniel Köbler, stellvertretender Fraktionssprecher ergänzt: „Günter Beck hat als Beteiligungsdezernent die Defizitreduzierung bei den Mainzer Alten- und Wohnheimen von Anfang an ganz oben auf der Agenda. Die eingeleiteten Maßnahmen fangen jetzt an zu greifen. Unser Ziel ist, dass die Gesellschaft auf Dauer keine Defizite mehr schreibt. Eine spürbare Ergebnisverbesserung konnte immerhin schon realisiert werden.
Wir wollen die MAW zukunftsfest aufstellen, die CDU will das städtischen Altenheim doch gar nicht erhalten. Das wurde klar, als sie im vergangenen Dezember die Zustimmung zur Übernahme des Defizits der MAW im Stadtrat verweigerte. Dies aber hätte die sofortige Insolvenz der Gesellschaft bedeutet. Daher ist die Panikmache des CDU-Ratsmitglieds Herrn Dr. Eckhardt nicht nur unverantwortlich gegenüber den Betroffenen, sondern auch doppelzüngig“, schließt Köbler ab.



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