„Wir sind sehr verwundert über die Stellungnahme der CDU-Fraktion zum Thema Überlastung in Schulsekretariaten: Einerseits will die Union jetzt eine Aufstockung der Sekretariatsstellen. Andererseits fordert die Partei bei jeder Haushaltsberatung, Stellen bei der Stadt einzusparen. Dieser Widerspruch scheint der CDU offensichtlich nicht aufzufallen“, so Daniel Köbler, stellvertretender Fraktionssprecher und finanzpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat. „Wir fragen uns auch, warum sich nicht schon CDU-Schuldezernent Karwitz für mehr Sekretariatsstellen eingesetzt hat – schließlich ist das Stundenkontingent bereits seit Jahren so niedrig.“
„Bevor die Union Forderungen erhebt, sollte sie sich informieren: So war der Presse zu entnehmen, dass die Stadt Mainz sich gemeinsam mit anderen Städten beim Städtetag für eine Änderung des vorgeschriebenen Stundenkontingents in Sekretariaten eingesetzt habe. Einen Tag später fordert die CDU von der Verwaltung, genau dies zu tun. Angesichts solcher unnötigen Kommentare muss sich die Union nicht wundern, wenn ihre Äußerungen nicht mehr ernst genommen werden“, fährt Köbler fort.
„Wir unterstützen die Forderung nach mehr Zeitkontingenten für Grundschulsekretariate. Für die Sekretärinnen und Sekretäre ist es fast unmöglich ihre Arbeit in teilweise nur vier Stunden pro Schule zu schaffen. Unter der Überlastung der Sekretariate leidet die Gesundheit der MitarbeiterInnen, ein geregelter Ablauf des Schulbetriebes ist immer schwieriger zu gewährleisten“, moniert Köbler.
„In den vergangenen Jahren wurde ständig versucht bei gleichzeitig steigenden Arbeitspensum Stellen in der Verwaltung einzusparen. Mittlerweile sind städtische Bedienstete in vielen Bereichen völlig überlastet. Auch die Union sollte nun begriffen haben, dass man die MitarbeiterInnen nicht weiter ausquetschen kann“, so Daniel Köbler abschließend.



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