„In der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschuss wurde die Umsetzung einer nachhaltigen Beschaffung und Vergabe beschlossen, die neben der wirtschaftlichen Effizienz, ökologische und soziale Anforderungen, sowie auf Erinnerung durch die GRÜNEN, den Gleichstellungsaktionsplans der Stadt Mainz, berücksichtigt. Es ist wichtig, dass die Stadt Mainz mit gutem Beispiel in Sachen nachhaltiger Beschaffung vorausgeht, wir GRÜNE haben den Wunsch, als Mainzerinnen und Mainzer, noch weiter zu gehen und neben der Verwaltung auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu motivieren“, leitet der stellvertretende Fraktionssprecher der Mainzer GRÜNEN, Daniel Köbler, ein.
„Seit Jahren engagieren sich viele Menschen in Mainz wie auch weltweit dafür, den Blick der Menschen auf die Nöte der armen Bevölkerung in Afrika, Asien und Südamerika zu lenken und werben für den Kauf von fair gehandelten Produkten“, so Köbler weiter.
„Einige Städte haben sich nun zur Aufgabe gemacht, ihre Bevölkerung stärker für das Thema des gerechten Handels zu sensibilisieren und für den Kauf von fairen Produkten zu werben. Auch die Mainzer Partnerstädte Watford und Dijon gehören bereits zum Kreis dieser ‚fairtrade-towns’“, erklärt Markus Gröninger, ebenfalls stellvertretender Fraktionssprecher der GRÜNEN.
„Wir Grüne wollen, dass auch die Stadt Mainz sich um den Titel einer ‚fairtrade-town’ bemüht. Zur Erlangung des Titels müssen allerdings einige Kriterien erfüllt werden: Zunächst wollen wir eine Steuerungsgruppe bilden, die die Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt koordiniert. Des Weiteren sollen Fairtrade-Produkte in öffentlichen Einrichtungen angeboten werden. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen über das Thema aufklären. Dazu wollen wir im Stadtrat, am 01. September, auch einen entsprechenden Antrag einbringen.“
„Die Beteiligung an der Kampagne Fairtrade Towns wäre ein weiterer Baustein in der Unterstützung des fairen Handels und der Gewinnung örtlicher Akteure und würde Mainz zum Mitglied einer weltweiten Kampagne an der sich bisher 550 Städte in 17 Ländern beteiligen, machen. Daher werden wir uns im Stadtrat für die Bewerbung um den Titel ‚fairtrade towns’ einsetzen“, so Gröninger abschließend.



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