„Es ist schon fast bemitleidenswert: Die frühere Volkspartei CDU scheint mittlerweile wohl am Ende ihrer inhaltlichen Kräfte angelangt zu sein. Anstatt ihre Oppositionsrolle mit neuen Ideen und konstruktiven Vorschlägen auszufüllen, benimmt sie sich wie ein schmollendes Kind, das nicht mehr mitspielen darf und holt zum Rundumschlag aus. Offenbar hat die CDU auf Ihrer Strategiesitzung beschlossen mit haltlosen Vorwürfen und verbalen Tiefschlägen vom desolaten Zustand ihrer Partei und Fraktion abzulenken. Dabei wäre zu wünschen, dass sie die von ihr mitverursachten Missstände endlich aufarbeitet. Mit ungeeigneten Geschäftsführern bei stadtnahen Unternehmen und einer desaströsen Haushaltspolitik hat die CDU in den letzten Jahren unsere Stadt an den Rand des Ruins getrieben“, stellt der stellvertretende Fraktionssprecher der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat, Daniel Köbler fest.
„Seit Tagen ziehlt die Union nun grundlos auf unsere Kreis- Fraktionssprecherin Katrin Eder. Der jüngste Vorwurf, sie habe sich nicht gegen das Kohlekraftwerk eingesetzt, ist einfach nur lächerlich“, so Köbler weiter.
„Im Gegensatz zur CDU, die das Kohlekraftwerksprojekt ursprünglich mit auf den Weg gebracht hat, war die GRÜNE Partei und Stadtratsfraktion von Anfang an unter den schärfsten Kraftwerksgegnern“, ergänzt Grünen-Stadträtin und Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner. „Katrin Eder hat sich als Kreisvorstandssprecherin und Stadtratsmitglied stets entschieden gegen das Kohleprojekt ausgesprochen. Vorwürfe der CDU gegen Frau Eder in dieser Sache entbehren daher jeder Grundlage“, so Rößner.
„Wir sind jedenfalls Stolz darauf, dass wir an der Spitze unserer GRÜNEN Fraktion eine moderne, kompetente und dialogfähige Frau haben. Die Mainzer Stadtpolitik bräuchte mehr davon!“, so Köbler abschließend.



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