„Das Projekt Netzwerk Weisenau leistet eine hervorragende und wichtige Arbeit im Stadtteil,“ erklärt Markus Gröninger, beratendes Mitglied im Ortsbeirat Weisenau und Mitglied des Stadtrats. „Diese Arbeit geht weit über die konkreten Leistungen hinaus; hier wird Kontakt, Wärme und Rat für Junge und Alte geboten. Wir werden uns deshalb in den Haushaltsverhandlungen dafür einsetzen dieses und andere Gemeinwesenprojekte zu erhalten,“ so Gröninger weiter.
„Wenn wir an den präventiven sozialen Angeboten sparen, die sich die Stadt als „freiwilligen Leistungen“ leistet, dann führt das in der Folge mit großer Sicherheit zu einer drastischen Erhöhung bei den Pflichtausgaben im Sozialbereich,“ ergänzt Daniel Köbler, sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN. „Die vielfältige Arbeit, vor allem im Bereich Bildung und Integration, die in solchen Gemeinwesenprojekten, wie dem Netzwerk Weisenau oder auch dem Haus Debrel in der Neustadt, für Mainz geleistet werden ist wesentlich für die soziale Gerechtigkeit in Mainz und für die Lebenschancen der Menschen in den Stadtteilen. Daher setzen wir GRÜNE uns für den Fortbestand dieser sozialen Projekte ein.“
Eine neue Sozialraumanalyse, die auch den Bedarf nach sozialer Arbeit in den einzelnen Stadtteilen und Quartieren untersucht, wie sie Sozialdezernent Merkator angekündigt hat, würde uns die notwendige Grundlage für zukünftige Entscheidungen geben, weshalb ich ein solches Projekt sehr begrüße,“ erklärt Köbler abschließend.



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