Anlässlich der Ankündigung eines Planungsstopps des Kieler Kohlekraftwerks durch die Stadtwerke erklären Katrin Eder, Vorstandssprecherin des Kreisverbandes Mainz und Daniel Köbler, Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN:
„Mit Freude haben wir von der guten Nachricht aus Kiel erfahren. Die Kieler Stadtwerke bestätigen unsere Einwände: Ein Kohlekraftwerk ist aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit nicht tragbar.“
Die Stadtwerke in Kiel folgen damit eindeutigen Beschlüssen der rot-grünen Ratsmehrheit, die sich gegen den Bau eines Kohlekraftwerkes ausgesprochen hatten. Es wird nun ein klimaverträgliches Energie- und Versorgungskonzept für die Stadt entwickelt. „Wir fordern die Stadtwerke Mainz auf, sich ein Beispiel an der Entscheidung der Kieler Stadtwerke zu nehmen und aus dem Kohle-Projekt auszusteigen. Selbst die Kieler SPD und ihr Oberbürgermeister haben erkannt, dass ein Kohlekraftwerk nicht mit den Klimaschutzzielen vereinbar ist und klare Ratsbeschlüsse zu befolgen sind. Die Mainzer SPD sollte sich mit ihren Kieler Kolleginnen und Kollegen zusammensetzen und in Sachen Ökologie und Wirtschaftlichkeit beraten lassen,“ so Katrin Eder und Daniel Köbler abschließend.



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