Pressemitteilung der Stadt Mainz
Rund um den Fichteplatz wurden in den vergangenen Jahren Grünflächen zwischen den Bäumen unerlaubterweise als Parkplätze für PKWs benutzt. Daher hat die Stadtverwaltung vor rund einem Jahr die Parkstände neu sortiert, so dass die Praxis des mehrreihigen Parkens nicht mehr möglich ist.
Durch die Anpassung des Verkehrsraums wurde eine Flächenverteilung möglich, die den schwächeren Verkehrsteilnehmer:innen mehr Schutz bietet und eindeutig geregelt ist. Parallel wurde legale Parkplätze eingezeichnet. Nun parken die Autos auf Asphalt und es darf wieder dort Grün wachsen, wo das zuvor nicht möglich war.
Janina Steinkrüger, zuständige Dezernentin für Umwelt und Mobilität: „Für die nun zur Verfügung stehende Fläche nutzen wir die Möglichkeit, insgesamt 500 Quadratmeter naturnah zu gestalten. Damit tragen wir unserem Ziel Rechnung, mehr Grün im Stadtgebiet zu schaffen. Mehr Grün sorgt für Aufenthaltsqualität, fördert die Biodiversität und eine Anpassung an den Klimawandel. Bei der Neugestaltung beteiligen wir die Anwohner:innen, um Mainz gemeinsam grüner zu machen. So bringen wir zusätzliches, biodiverses Grün in die Stadt.“
„Mit der Neugestaltung rund um den Fichteplatz schaffen wir mehr Raum für Grün und sorgen gleichzeitig für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Wo vorher Autos parkten, kann nun die Natur wieder wachsen. Das Projekt macht die Mainzer Oberstadt nicht nur grüner, sondern auch lebenswerter und das alles in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Daniel Köbler, Ortsvorsteher Mainz-Oberstadt.
Bei der Umsetzung arbeitet die Stadtverwaltung mit dem regionalen Gartenbauunternehmen „Die Feldhecke“ zusammen. Da der Parkverkehr den Boden stark verdichtet hat, wird in diesen Tagen in einem ersten Schritt der Boden bearbeitet: Vorhandenes Schottersubstrat wird mit einem Bagger aufgelockert und unter Zuschlag von ungewaschenem Sand ein Saatbett hergestellt.
Die weitere Gestaltung erfolgt dann im Frühjahr kommenden Jahres unter Beteiligung von Bürger:innen. Dazu soll ein Workshop von rund 5 Stunden Dauer stattfinden, an dem bis zu 30 Anwohner:innen teilnehmen können.
Die Ergebnisse des Projektes werden in einer Broschüre aufbereitet und können als Blaupause für weitere Vorhaben dienen. Interessierte Anwohner:innen können sich bereits jetzt an klimaanpassung@stadt.mainz.de melden.



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