Bei strahlendem Sonnenschein durften die Mainzer GRÜNEN heute zusammen mit Spitzenkandidatin Tabea Rößner und Daniel Köbler, dem Sprecher der grünen Landtagsfraktion, den baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf dem Liebfrauenplatz in Mainz begrüßen. Weitere Gäste waren unter anderem die Staatsminister in für Wirtschaft, Eveline Lemke, und der Mainzer Bürgermeister und Finanzdezernenten Günter Beck.
Die gute Stimmung dämpfen musste der Gast aus dem Ländle gleich zu Beginn, denn Winfried Kretschmann beklagte, dass im kompletten Wahlkampf von Angela Merkel der Klimawandel in keiner Silbe genannt wird, obwohl es eines der wichtigen Themen sei.
Der erste grüne Ministerpräsident rechnete vor, dass Baden-Württemberg insgesamt eine halbe Milliarden Euro allein in den Fluthilfefond einzahlen wird, der für die dritte Jahrhundertflut, der letzten 16 Jahren, eingerichtet wurde. Dieses relativiert die Kosten, die in erneuerbare Energien investiert werden müssen. Auch wenn der Beitrag eines einzelnen Bundeslandes auf den Klimawandel nur ein Prozent ausmacht, so hat es zumindest die Rolle eines Antreibers.
Aber auch die Rolle des Wirtschaftsmotors unterstrich der grüne Landesvater. Mit lokal erzeugter Energie wird eine regionale Wertschöpfung in Milliardenhöhe erzeugt und gleichzeitig die Abhängigkeit von den Ölscheichs verringert. Das bedeute zwar eine hohe Anfangsinvestition, zahle allerdings wirtschaftlich vor allem bei den Bürgern vor Ort wirtschaftlich und gesellschaftlich aus.
Daniel Köbler nutzte die Gelegenheit um klarzustellen, dass nicht nur ein grüner Ministerpräsident aus dem Schwabenland in Mainz willkommen ist, sondern auch Menschen die vor einem Krieg wie in Syrien flüchten. Diese Menschen müssen mit offenen Armen aufgenommen werden und das Gefühl bekommen, endlich sicher zu sein.






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