Pressemitteilung der GRÜNEN Landtagsfraktion
3. Februar 2022
„Arbeit muss grundsätzlich frei von Diskriminierung sein. Kirchen und ihre Einrichtungen sind mit über einer Million Beschäftigten nach dem öffentlichen Dienst die zweitgrößten Arbeitgeber in Deutschland. Gerade in Rheinland-Pfalz sind sie in vielen Regionen und für viele Berufsfelder bedeutende Arbeitgeberinnen im sozialen Bereich. Ein Ausschluss beispielsweise von wiederverheiratet Geschiedenen oder von queeren Menschen hat deshalb eine massive Ungleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt zur Folge. Das ist ungerecht und schon lange nicht mehr zeitgemäß. Gleichzeitig sind auch die kirchlich getragenen Einrichtungen in den Bereichen Kitas, Soziales und Pflege auf Fachkräfte angewiesen. Die Kirche sollte hier auch im eigenen Interesse für eine Öffnung und damit mehr Gerechtigkeit sorgen.“
Pia Schellhammer, queerpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, betont abschließend:
„Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ist niemals akzeptabel. Mit ihrer Ablehnung queerer Menschen treffen die Kirchen jene gleich doppelt, die einerseits tief gläubig sind, aber als queere Menschen von der Institution Kirche strukturell und ideologisch ausgeschlossen werden. Deshalb freuen wir uns, wenn hier nun eine Diskussion auch innerhalb der katholischen Kirche beginnt, die auf eine deutliche Veränderung zielt. Diese Veränderung möchten wir gerne unterstützen.“




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