Clearinghäuser für Wohnungslose haben die Aufgabe, akut wohnungslos gewordene Menschen vorübergehend aufzunehmen, ihre Wohnungssituation und -perspektive abzuklären und sie in geeignete Wohnformen zu vermitteln. Im Clearinghaus stehen Fachkräfte – Sozialpädagogen, Verwalter und Erzieher – den Bewohnern zur Seite, um gesundheitliche, wirtschaftliche oder auch familiäre Probleme zu lösen und bei der Wohnungssuche zu unterstützen. Diese sollte möglichst nicht länger als sechs Monate, höchstens aber ein Jahr dauern.
Vor allem in München sind Clearinghäuser sehr erfolgreich. Sie sparen den Kommunen auch Kosten im Vergleich zur Unterbringung in Unterkünften für Obdachlose.
Die Landesregierung wird um Berichterstattung gebeten, ob dieses Konzept auch für rheinland-pfälzische Kommunen ein erfolgreiches Modell sein kann.



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