Am 6. September veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) die Anzahl der Fälle, in denen das Wohl von Kindern in Deutschland geschädigt wurde. Im Jahr 2018 wurde bei rund 50 400 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Das bedeutet 10 Prozent mehr Fälle als im Vorjahr. Wie Destatis weiter mitteilte, ist dies nicht nur der höchste Anstieg, sondern auch der höchste Stand an Kindeswohlgefährdungen seit Einführung der Statistik im Jahr 2012. Laut Medienberichten ist der Anstieg in Rheinland-Pfalz noch stärker ausgefallen: Die Anzahl der Fälle der Kindeswohlgefährdung ist „Prozentual doppelt so stark gestiegen wie in Deutschland insgesamt“ (Quelle: DIE RHEINPFALZ, 7. September 2019).
Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:
1. Welche Formen der Kindeswohlgefährdung gab es insgesamt?
2. Wie bewertet die Landesregierung die steigenden zahlen?
3. Wie sind die hilfestellen des Landes für den Anstieg der Fallzahlen aufgestellt?
4. Welche Präventionsmaßnahmen werden vom Land gefördert?
5. Ist eine Verstärkung der Präventionsmaßnahmen geplant?



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